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Aufgaben

Feuerwehr RLBS LogoZu den Aufgaben der Feuerwehr Öhringen gehören außer dem Löschen von Bränden mittlerweile weitaus vielseitigere Tätigkeiten. Im Alltag werden die Feuerwehrleute immer wieder mit den verschiedensten Schadenslagen konfrontiert. Diese gestalten sich in Form von Bränden und Brandmeldeanlageneinläufen, sowie Verkehrsunfälle bis hin zum komplexen Gefahrguteinsatz.
Je nach Einsatzstichwort rücken verschiedene Fahrzeuge mit der benötigten Zahl an Personal ab, um sich mit der jeweiligen Situation zu konfrontieren.

 

Brandeinsatz:

Im klassischen Brandfall kommt der Löschzug zum Einsatz. Dieser besteht insgesamt aus drei Fahrzeugen. Nach der Alarmierung ist das erste Fahrzeug, das abrückt, das Löschgruppenfahrzeug 20/16. Dieses ist insgesamt mit neun Feuerwehrleuten besetzt,brandeindatz davon sind mindestens vier Feuerwehrleute Atemschutzgeräteträger. Diese kümmern sich am Einsatzort, sofern Personen vermisst sind, sofort um die Personensuche. Sollten keine Personen vermisst werden beginnen sie mit dem ersten Löschangriff. Als zweites Fahrzeug rückt die Drehleiter 23/12 ab. Sie bildet zusammen mit dem dritten Fahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug 16/25, eine Einheit. Im ersten Moment wird die Drehleiter zu Menschenrettung aus der Höhe genutzt. Sobald alle Personen in Sicherheit sind, dient die Drehleiter zur Brandbekämpfung aus der Höhe. Mit Hilfe der Wendestrahlrohrs können so z.B. Dachstuhlbrände direkt von Oben bekämpft oder eine Riegelstellung zu benachbarten Gebäuden eingerichtet werden. Versorgt wird die Drehleiter über das TLF 16/25. Dieses Fahrzeug verfügt nochmals über 4 Atemschutzgeräteträger die je nach Bedarf eingesetzt werden. Angeführt wird der Löschzug durch den Kdow und den MTW 1.

Sollten aufgrund des Umfangs des Einsatzes weitere Kräfte benötigt werden, wird der zweite Löschzug alarmiert. Dieser setzt sich aus dem LF 16/12 und dem TLF 24/48 zusammen sowie aus der Einsatzabteilung Ost. Dieser dient dann zum unterstützenden Löschangriff bzw. zur Wasserförderung an der Einsatzstelle.

   

Hilfeleistungseinsatz:

Bei Verkehrsunfällen und anderen technischen Hilfeleistungseinsätzen wird der Rüstzug alarmiert. Dieser besteht auch aus insgesamt drei Fahrzeugen.
Als erstes Fahrzeug rückt der Vorausrüstwagen ab, der überwiegend zur Befreiung von eingeklemmten Personen aus verunfallten PKWs und zur Erstabsicherung eingesetzt wird. Außerdem verfügt der VRW über einen Hi-Press Löscher,hilfeleistung der zur ersten Brandbekämpfung im Falle eines PKW-Brandes genutzt wird.
Das nächste Fahrzeug im Rüstzug ist der Rüstwagen 2. Vor allem bei LKW-Unfällen ist dieses Fahrzeug eines der Wichtigsten am Einsatzort. Neben dem schweren Rettungsgerät zur Befreiung eingeklemmter LKW-Fahrer verfügt der RW 2 über eine Rettungsplattform, die den Einsatz für die Rettungskräfte vor Ort bedeutend einfacher macht.
Als drittes Fahrzeug rückt das Tanklöschfahrzeug 24/48 ab. Neben 4800 Liter Wasser verfügt das Tanklöschfahrzeug mehr als 500 Liter Schaummittel und eine CO²- Löschanlage. An der Einsatzstelle dient es zum Sicherstellen des Brandschutzes. Eine weitere Besonderheit des Fahrzeuges ist der Dachmonitor mit dem man auch aus weiter Entfernung mit einer Brandbekämpfung beginnen kann. Bei PKW-und LKW Bränden ist das TLF 24/48 das zweite Fahrzeug das zur Einsatzstelle fährt, um schnellstmöglich Wasser vor Ort zu haben .
Als Unterstützung des Rüstzuges rückt teilweise noch das DMF ab. Auf diesem Fahrzeug sind unter anderem große Mengen Ölbinder sowie eine Ölsperre und Behältnisse zum Aufnehmen von benutztem Ölbinder.
Auch dieser Zug wird durch den Kdow und vom MTW 1 angeführt.

   

Gefahrguteinsatz:

Im Falle eines Einsatzes mit gefährlichen Gütern wie z.B. mit Säure oder Ähnlichem wird der Gefahrgutzug von Öhringen alarmiert. Im Vergleich zu den beiden anderen Zügen ist dieser Zug für den gesamten Hohenlohekreisgefahrgut zuständig, d.h. sobald eine andere Feuerwehr im Kreis zu einem Einsatz mit Gefahrgütern gerufen wird, werden die Kräfte aus der Feuerwehr Öhringen automatisch mit alarmiert. Der Gefahrgutzug ist von den Fahrzeugen und von der Menge am benötigten Personal am aufwendigsten und am größten. Anders als bei den anderen Zügen wird in diesem Einsatzfall im „Verbund“ gefahren, d.h. erst wenn alle Fahrzeuge besetzt sind wird zum Einsatzort ausgerückt. Den nur ein kompletter Gefahrgutzug kann am Einsatzort etwas ausrichten.
Geführt und geleitet wird der Einsatz vom ELW. Dieser beschafft Information zum Gefahrstoff vor Ort und alarmiert eventuell zusätzliche Hilfskräfte. Während des Einsatzes erhält der ELW immer wieder Informationen vom ErkkW. Dieser führt während des gesamten Einsatzes Messung bezüglich der Konzentration des Gefahrstoffes in der Umgebung durch. Das LF 16/12 ist in diesem Einsatzfall mit sieben Atemschutzgeräteträgern besetzt. Diese rüsten sich am Einsatzort mit spezieller Schutzkleidung und speziellen Messgeräten am GWG aus. Nach der ersten Erkundung wird entschieden wie die weiteren Maßnahmen aussehen. Je nach dem werden die benötigten Materialen aus dem GWG und dem RW2 zusammen getragen um somit den Einsatz abzuarbeiten. Der Brandschutz an der Einsatzstelle wird mit Hilfe des TLF 24/48 und dessen Sonderlöschmittel sichergestellt.
Nach dem der Einsatz beendet wurde müssen die Trupps die mit der gefährlichen Substanz in Berührung gekommen sind gereinigt werden, hierzu dient das DMF. Auf ihm ist ein Dekontaminationsplatz mit integrierter Dusche verlastet, dass am Einsatzort aufgebaut wird. Hier werden die Trupps geduscht, abgebürstet und letztendlich entkleidet. Die benutzen Schutzanzüge werden dann in Säcken verpackt und zur Reinigung zu Spezial-Firmen eingeschickt.

Die letzten 3 Einsätze: 
18.10.2017 - 11:18 Uhr
Hilfeleistung Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person  mehr ...
12.10.2017 - 12:19 Uhr
Brandeinsatz Brandmeldeanlage ausgelöst  mehr ...
08.10.2017 - 17:20 Uhr
Brandeinsatz Rauchentwicklung in Wohnung  mehr ...

Aktuelle Löschgruppe:

Hauptschleife: Löschgruppe 4
Nachfolgende Löschgruppen: 1 2 3
 
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